Die Entwicklung von CATIA (Computer Aided Three-Dimensional Interactive Application) begann 1969 in Frankreich im Flugzeugbau.
Mit dem Grafikprogramm wurden die Flugzeugmodelle im Computer erstellt. Das erste Flugzeug, das damit entwickelt wurde, war der Alpha Jet. Ab 1975 bekam das Grafikprogramm den Namen CATIA und wurde in den Folgejahren bis 2005 als CATIA 5 weiter entwickelt. Seit 2005 steht dem Fachmarkt eine reine Windows-64Bit-Version zur Verfügung. Ende 2007 ist diese Version von CATIA 5 für das Windows Betriebssystem Vista weiter entwickelt worden.
Diente ursprünglich das Grafikprogramm CATIA für das Erstellen von Flugzeugen im Computer, so werden die CATIA Programme heute unter anderem von Industrie genutzt – im Bereich Automobile, Motorsport, Schiffbau, Maschinenbau, Uhren und Schienenfahrzeuge.
CATIA 5 wird so wie die Vorgänger in der dreidimensionalen Entwicklung von Modellen verwendet. Überwiegend findet CATIA 5 seine Verwendung in der Konstruktionsphase. Die Weiterentwicklung von CATIA 5 macht einen Einsatz in der Kinematik, der NC-Programmierung, der FEM-Berechnungen möglich. Dabei findet CATIA 5 überwiegend seine Verwendung in der Entwicklung der Karosserie und in dem Bereich der Innenausstattung. Ein umfangreiches Tool dient der so genannten Freiformflächenerstellung und wurde bei der Version CATIA 5 erweitert und verbessert. Die Benutzeroberfläche von CATIA 5 wurde umfassend so erstellt, dass sie der Führung des Menüs bei den Programmen von Windows gleicht. Dies soll die Handhabung von CATIA 5 vereinfachen.
CATIA 5 findet seinen Einsatz auf der gesamten Welt. In Deutschland arbeiten Autofirmen wie Volkswagen, Porsche, Audi, BMW, MAN und Mercedes bereits mit CATIA. Mit der Einführung von CATIA 5 werden noch andere Firmen folgen. Im Flugzeugbau wird CATIA heute schon beim Bau des Airbus, der Boeing und des Dassault Aviation verwendet. Bei der Firma Dassault Aviation begann CATIA seinen Erfolgskurs. In der Formel 1 arbeiten zum Beispiel BMW, Toyota und Ferrari mit CATIA. Eine weitere bekannte Firma, die mit CATIA arbeitet, ist die Meyer-Werft.
Kerstin Becker
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